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Zusammenhänge ermitteln mit dem SInES Columns Correlator Der SInES Columns Correlator hilft herauszufinden, ob und wie verschiedene Datenreihen miteinander zusammenhängen.
1. Daten hochladen Klicken Sie
auf den Button
Es erscheinen automatisch zwei Listen (Group 1 und Group 2):
Wählen Sie in Group 1 die Spalte(n) aus, die Sie untersuchen möchten (z.B. "Versuchspersonen-Entscheidungen"). Wählen Sie in Group 2 die Spalten aus, mit denen die Auswahl aus Group 1 verglichen werden soll (z. B. "Valence" und "Arousal" etc.).
3. Einstellungen & Methode Bonferroni-Korrektur:
bei mehr als einer ausgewählten Spalte pro Gruppe kann hier die
Anzahl der unterschiedlichen Vergleiche eingetragen werden. Lassen Sie
das Feld am besten leer (bzw. "Auto")
Correlation Method: hier kann man zwischen Pearson und Spearman wählen:
Pearson misst lineare Zusammenhänge bei normalverteilten, metrischen (also zählbaren) Daten, während Spearman (Rangkorrelation) robuste, monotone Zusammenhänge auch bei nicht-normalverteilten oder ordinalen Daten (z.B. mehreren Kategorien) erkennt. Der Columns Correlator erkennt im Zweifelsfall automatisch welche Korrelations-Methode verwendet werden sollte. Heatmap:
Setzen Sie hier ein Häkchen für eine eine farbige Übersichtstabelle
der Ergebnisse
4. Analyse starten Klicken Sie
auf
Nach der Analyse erscheint eine Tabelle mit vielen Zahlen und folgenden Funktionen:
Je nach Correlation
Method (s.o.) beschreibt das r (Pearson) oder das
Zusätzliche statistische Test In der Tabelle
werden zusätzliche statistische Tests angeführt Shapiro-Wilk Test: prüft ob eine Normalverteilung der Daten in den zu vergleichenden Spalten vorliegt. Ist der p-Wert beim Shapiro-Wilk Test sehr klein (<0.05), sind die Daten "unnormal" verteilt (z.B. nur extrem kleine und extrem große Werte). In diesem Fall ist Spearman meist die bessere Wahl (entscheidet der Columns Correlator automatisch). Outliers (Ausreißer): Einzelne besonders hohe oder geringe Werte können das statistische Gesamtbild stark verzerren. Der Columns Correlator warnt hier vor solchen Ausreißern. Breusch-Pagan-Test: prüft die Varianz = ob die Streuung der Daten über den gesamten Messbereich hinweg gleichmäßig ist oder nicht. Wenn die Wolke aus Datenpunkten z.B. am Anfang ganz schmal ist und am Ende weit auseinandergeht (Heteroskedastizität), dann warnt der Columns Correlator, dass hier der nicht über den gesamten Messbereich hinweg gleichmäßig stabil ist.
Unterschiede ermitteln mit dem SInES t-Tester Der SInES t-Tester hilft herauszufinden, ob und wie stark sich zwei verschiedene Datenreihen voneinander unterscheiden.
1. Datei hochladen Klicken Sie
auf
2. Die Gruppen-Regel festlegen (Grouping Variable) Wählen Sie die Spalte aus, die die Daten in zwei Gruppen teilt (z.B. die Spalte "Geschlecht" für Männer/Frauen oder "Bedingung" für Testgruppe/Kontrollgruppe oder "good_bad" für absolute Bewertungen).
Wichtig: Der t-Tester benötigt genau zwei Gruppen in dieser Spalte, um den Vergleich berechnen zu können.
3. Die zu vergleichenden Spalten auswählen Nach dem Datenupload erscheint automatisch eine Liste mit allen Spalten der hochgeladenen Tabelle. Wählen Sie hier die Spalten aus, in denen überprüft werden soll, ob hier gemäß der Grouping Variable ein Unterschied zwischen den Daten erkennbar ist.
4. Analyse Klicken Sie
dann auf
5. Ergebnisse verstehen und nutzen Nach der Analyse erscheint eine Tabelle mit vielen Zahlen und folgenden Funktionen:
Das t beschreibt, wie stark sich die Werte der beiden Gruppen voneinander unterscheiden. Je weiter das t von 0 entfernt ist (positiv oder negativ), desto größer ist der Unterschied. Das p beschreibt die Signifikanz (sollte < 0,05 sein). Cohen's
d beschreibt die Effektstärke (wie groß der
Unterschied in der Praxis erkennbar ist). Es zeigt an, wie viele Standardabweichungen
die Mittelwerte auseinander liegen. Als Faustregel gilt:
In der Tabelle
werden zusätzliche statistische Tests angeführt Shapiro-Wilk Test: prüft ob eine Normalverteilung der Daten in den zu vergleichenden Spalten vorliegt. Ist der p-Wert beim Shapiro-Wilk Test sehr klein (<0.05), sind die Daten "unnormal" verteilt (z.B. nur extrem kleine und extrem große Werte). In diesem Fall sollte man das Ergebnis mit Vorsicht genießen. Levene-Test
(Varianzhomogenität, Var p): prüft, ob die Streuung
in beiden Gruppen ähnlich ist. Dieser Test prüft, ob die "Breite"
der Verteilung vergleichbar ist. Ist der Wert rot, streuen die Gruppen
sehr unterschiedlich.
Einigkeit der Versuchspersonen ermitteln mit dem SInES InterRater Calculator Der SInES
InterRater Calculator hilft Ihnen herauszufinden, wie gut verschiedene
Personen (Rater) in ihren Urteilen übereinstimmen.
1. Daten hochladen Klicken Sie
auf den Button Das Tool erkennt automatisch die Spaltenüberschriften Ihrer Tabelle und listet sie zum Ankreuzen auf (s.u.).
2. Einstellungen anpassen Sobald die Datei geladen ist, erscheinen folgende Optionen für die Analyse: Ergebnisse nach Gruppen splitten: Wenn Sie eine Spalte wie Geschlecht haben, können Sie hier wählen, ob die Übereinstimmung für Männer und Frauen getrennt berechnet werden soll.
Rater-Spalten auswählen: Setzen Sie ein Häkchen bei allen Spalten, die die Bewertungen enthalten, die Sie vergleichen möchten.
Daten
als numerisch/kontinuierlich oder als Kategorien behandeln:
Transpose Data (Transponieren): Lassen Sie dies aktiviert, wenn in der Tabelle die Versuchspersonen in den Zeilen und die Fragen/Items in den Spalten stehen (typisch für LimeSurvey-Exporte). In der Regel stehen sonst in den ZeilenFragen/Items die und in den Spalten die Versuchspersonen.
3. Analyse starten Klicken Sie
auf
4. Die Ergebnisse verstehen Nach der Analyse erscheint eine (oder bei splitted groups auch mehrere) Tabelle/n mit folgenden statistischen Kennwerten (bei einem MouseOver über die Tabellentitel erscheinen ausführlichere Erklärungen zu den Kennwerten): Fleiss' Kappa (κ): Der Klassiker für Kategorien. Er sagt: Stimmen die Leute öfter überein, als es durch bloßen Zufall zu erwarten wäre? Krippendorff's Alpha (α): Der Alleskönner. Er ist sehr robust und funktioniert sowohl bei Kategorien als auch bei Zahlenwerten (Intervalldaten). Cronbach's
Alpha (α): misst die interne Konsistenz. Besonders
wichtig bei numerischen Daten (Slidern). Er zeigt, wie stabil die Rater
als Gruppe urteilen. Overall Agreement (in%): beschreibt in wie vielen Fällen sich wirklich alle absolut einig waren. p-Wert:
zeigt die Signifikanz. Ist p<0,05, ist das Ergebnis statistisch
belastbar und wahrscheinlich kein Zufall. Als Daumenregel für Kappa (κ) und Alpha (α) gilt oft die Einteilung nach Landis & Koch (1977): 0,00
0,20: Gering (Slight)
Der InterRater Calculator erstellt automatisch Grafiken, um die Daten zu visualisieren: Distribution of Ratings: Ein Balkendiagramm, das zeigt, welche Antwortmöglichkeiten am häufigsten gewählt wurden.
Mean Rating per Item: Zeigt den Durchschnittswert für jedes einzelne bewertete Objekt an (mit kleinen Punkten für jede einzelne Stimme).
Disagreement Heatmap (Coincidence Matrix): Diese Tabelle zeigt, wo die Rater oder Versuchspersonen sich uneinig waren. Dunkelblaue Felder abseits der Diagonale bedeuten: Hier gab es oft Verwechslungen oder Uneinigkeiten zwischen zwei bestimmten Werten.
6. Ergebnisse speichern Mit dem Button
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